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Passar – Aktualisierung des Notfallhandbuchs
Die neuen Notfallverfahren für den Transportprozess wurden für alle Verkehrsträger festgelegt (Kapitel 1.3 – Transportprozess).
Technologische Entwicklungen antizipieren: Sechster GESDA-Gipfel bringt Wissenschaft und Diplomatie in Genf zusammen
Am 14. und 15. Oktober 2026 findet in Genf der sechste Gipfel der Stiftung Geneva Science and Diplomacy Anticipator (GESDA) statt. GESDA wurde vom Bund gemeinsam mit dem Kanton und der Stadt Genf gegründet. Der Gipfel bringt über 1000 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Diplomatie, Politik, Privatwirtschaft und Philanthropie zusammen. Ziel ist es, wissenschaftliche und technologische Durchbrüche in den Bereichen Mensch, Maschinen, Leben, Planet und Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und den internationalen Dialog über ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zu fördern. Staatssekretär Alexandre Fasel vertritt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Gipfel.
Chalkogenid-Materialien kommen näher zur Anwendung: Leuchtende Kristalle
Chalkogenide sind vielseitige Werkstoffe, die für Solarzellen, Fotodetektoren und weitere Anwendungen in den Bereichen Energieumwandlung und Licht rege erforscht werden. Empa-Forschende aus dem Labor «Transport at Nanoscale Interfaces» haben die Lichtausbeute von Chalkogenid-Perovskiten erstmals experimentell bestimmt und festgestellt, dass diese Materialien wesentlich effizienter leuchten als bislang angenommen. Ausserdem erforschen sie vielversprechende supraleitende und Quanten-Eigenschaften in einer Nadel-ähnlichen Form des Materials, die bisher als unerwünschtes Nebenprodukt galt.
Neue Eidgenössische Anleihen
Die Schweizerische Eidgenossenschaft legt am 14.10.2026 zwei Anleihen zur öffentlichen Zeichnung im Auktionsverfahren auf: 0%, Laufzeit 22.06.2029 (Aufstockung) und 0.25%, Laufzeit 23.06.2035 (Aufstockung).
Prüfung der Effizienz bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln
Bevor ein Pflanzenschutzmittel (PSM) in der Schweiz eingesetzt werden darf, muss es zugelassen sein. Für das Zulassungsverfahren sind fünf Bundesstellen aus drei Departementen verantwortlich: Unter der Leitung der Zulassungsstelle des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) prüfen das Bundesamt für Landwirtschaft, Agroscope, das Bundesamt für Umwelt, das Staatssekretariat für Wirtschaft und das BLV verschiedene Aspekte der Wirkung und Risiken von PSM. Das Schweizer Zulassungsverfahren hat sich Ende 2025 weiter an die Europäische Union angenähert.Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte, ob die Zulassungsverfahren effizient ablaufen und ob die Gebühren die anfallenden Kosten ausreichend abdecken. Die Prüfung identifiziert Handlungsbedarf: Strukturen und Prozesse sind zu kompliziert, der Arbeitsrückstand entsprechend zu hoch und die Gebühren zu tief.
«Wenn Menschen gemeinsam mitfiebern, entsteht Zusammenhalt»
Rede von Bunderat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich des Empfangs für Schweizer Athletinnen und Athleten, die an Welt-, Europameisterschaften oder an den Olympischen bzw. Paralympischen Spielen in Milano Cortina erfolgreich waren. Bern, Montag, 12. Oktober 2026.
Staatssekretär für Sicherheitspolitik und Chef Armeestab nehmen am Warsaw Security Forum teil
Am 12. und 13. Oktober 2026 tauschen sich am Warsaw Security Forum (WSF) hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Streitkräften, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen aus. Die Schweiz wird durch Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, und Divisionär Daniel Keller, Chef Armeestab, vertreten. Am Rande des WSF trifft Staatssekretär Markus Mäder zudem Polens Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Paweł Zalewski, zu einem Dialog über die Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich der Sicherheitspolitik.
Internationaler Dialog: Direktor BACS an der EU Cyber Week in Irland und an der Singapore Cyber Week
Im Rahmen der EU Cyber Week trafen sich die europäischen Cybersicherheitsdirektorinnen und -direktoren am 8. Oktober in Dublin zum Austausch über aktuelle Herausforderungen im Cyberraum. Im Zentrum stand dabei der Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit. Florian Schütz, der Direktor des BACS, nahm an einer Podiumsdiskussion zu digitaler Souveränität und der Resilienz von Lieferketten teil. Seinen internationalen Austausch setzt der BACS-Direktor diese Woche an der Singapore Cyber Week fort und vertieft dort insbesondere Fragen zur Sicherheit autonomer KI-Systeme.
Bundesrat Ignazio Cassis besucht Armenien und Georgien
Bundesrat Ignazio Cassis besucht vom 14. bis 16. Oktober 2026 Armenien und Georgien als Vorsteher des EDA und amtierender Vorsitzender der OSZE. Im Mittelpunkt der Gespräche werden die Lage im Südkaukasus, die Rolle der OSZE und die bilateralen Beziehungen stehen.
Die Lernenden- und Studierendenzahlen werden sich je nach Bildungsstufe sehr unterschiedlich entwickeln
Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) wird die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen voraussichtlich weiter steigen (+21 % zwischen 2026 und 2035) und auf Bachelor- und Masterstufe die 300 000er-Marke überschreiten. Diese Zunahme ist insbesondere auf das Bevölkerungswachstum und die steigende Zahl der Studierenden aus dem Ausland zurückführen. Gleichzeitig dürfte die Lernendenzahl auf Primarstufe infolge der rückläufigen Geburtenzahlen ab 2029 deutlich sinken (–8% zwischen 2026 und 2035) und sich anschliessend ab 2034 auch auf der Sekundarstufe I verringern. Auf der Sekundarstufe II ist bis mindestens 2035 mit einem Wachstum zu rechnen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des BFS zu den Szenarien 2026–2035 für das Bildungssystem.
Abkommen mit der Ukraine für den Wiederaufbau in Kraft getreten
Das bilaterale Abkommen schafft die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Einbindung von Schweizer Unternehmen in den Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur und Wirtschaft.
Zusammenarbeit im Katastrophenfall: Schweizer und europäische Rettungskräfte trainieren erfolgreich die Bewältigung eines schweren Erdbebens
Rund 500 Beteiligte – davon etwa die Hälfte aus dem Ausland – haben vom 6. bis zum 9. Oktober 2026 im Übungsdorf Epeisses (GE), in der Stadt Genf und auf dem Militärflugplatz Payerne (VD) die Bewältigung der Folgen eines schweren Erdbebens geübt. Die Übung EU MODEX Switzerland 2026 war ein Erfolg: Die teilnehmenden Teams konnten wertvolle Erfahrung sammeln, ihre Kompetenzen erweitern und ihre Zusammenarbeit stärken. Zum ersten Mal war die Schweiz Gastgeberin einer internationalen Bevölkerungsschutzübung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM).