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Mögliche interne Informationsquelle einer kriminellen Gruppierung verhaftet
Unter der Leitung der Bundesanwaltschaft erfolgten am 28. April 2026 im Rahmen eines Verfahrens gegen die Organisierte Kriminalität im Bereich Betäubungsmittelhandel mehrere Festnahmen durch das Bundesamt für Polizei (fedpol), gemeinsam mit den jeweiligen Kantonspolizeien. Unter den Festgenommenen befindet sich eine Person, die bei fedpol im Bundessicherheitsdienst tätig ist. Es besteht der Verdacht, diese habe mutmasslich schwerwiegende Verstösse gegen gesetzliche und dienstliche Verpflichtungen begangen.
Verhaftungen und Hausdurchsuchungen: Bundesanwaltschaft geht gegen Mitglieder einer kriminellen Organisation vor
Im Rahmen einer Intervention der Bundesanwaltschaft (BA) und der Bundeskriminalpolizei (BKP) wurden am 28.04.2026 insgesamt sechs Personen wegen des Verdachts der Beteiligung an respektive der Unterstützung einer kriminellen Organisation (Art. 260ter Ziff. 1 StGB) sowie der Teilnahme an qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 1 und 2 BetmG) verhaftet. Zudem fanden in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie rechtshilfeweise in Frankreich und Deutschland 12 Hausdurchsuchungen statt. Der Intervention liegen ein Strafverfahren der BA gegen mehrere natürliche Personen und umfassende Ermittlungen der BKP zugrunde.
Jahresrückblick Eidgenössische Stiftungsaufsicht ESA 2025
Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht (ESA) legt ihren digitalen Jahresrückblick für das Jahr 2025 vor.
Doktorierende in der Schweiz: kontinuierliches Wachstum und gute berufliche Perspektiven
Zwischen 2010 und 2024 stieg die Zahl der Doktorierenden an den Schweizer Hochschulen um 29 %. Dieser Anstieg lässt sich nahezu vollständig auf die Zunahme der Doktorierenden in den Bereichen Medizin, Technische Wissenschaften sowie Exakte und Naturwissenschaften zurückführen. Die universitären Hochschulen sind in der Lage, diesen Anstieg zu bewältigen und ihren Doktorierenden gleichzeitig gute Bedingungen für die Erstellung ihrer Dissertation zu gewährleisten. Schliesslich weisen Personen mit einem Doktorat auf dem Arbeitsmarkt im Durchschnitt eine niedrigere Arbeitslosenquote und ein höheres Einkommen auf als Personen mit einem Bachelor- oder Masterabschluss.
Statistik zur Fernmeldeüberwachung: Rückgang der Wachstumsdynamik bei Überwachungsmassnahmen
Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden und der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) haben im Jahr 2025 beim Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (Dienst ÜPF) insgesamt etwa 40 Prozent mehr Überwachungsmassnahmen angeordnet als im Vorjahr. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Antennensuchläufe zurückzuführen. Das Wachstum der Anzahl Fälle bei den übrigen Massnahmen hat sich gegenüber dem Vorjahr verlangsamt.
Demokratie und Frieden, Wirtschaft, chancengerechte Entwicklung: Schweiz lanciert neues Kooperationsprogramm Kosovo
Die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Patricia Danzi, hat am 27. April 2026 in Pristina das neue Schweizer Kooperationsprogramm mit Kosovo vorgestellt. Das Programm im Umfang von 64.5 Millionen Franken läuft von 2026 bis 2029 und setzt auf demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Entwicklung sowie chancengerechte menschliche Entwicklung (“Equitable Human Development”). Es wird von der DEZA und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des WBF umgesetzt.
Strategische Fortschritte bei PUBLICA
Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA veröffentlicht ihren Geschäftsbericht und ihren Bericht verantwortungsbewusstes Investieren für das Jahr 2025. Die Performance des Anlagevermögens betrug 6,6 Prozent, der Deckungsgrad der offenen Vorsorgewerke insgesamt 107,8 Prozent. Voraussichtlich Anfang 2027 treten das revidierte Bundespersonalgesetz und das PUBLICA-Gesetz in Kraft. Die Vorbereitungen prägten das vergangene Jahr. Beim verantwortungsbewussten Investieren setzte PUBLICA auf die bewährten Ansätze.
Gemeinsam gegen häusliche Gewalt: Roadmap hat Fortschritte gebracht – weitere Massnahmen sind in Arbeit
Die Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt hat sich bewährt. Zu diesem Schluss kommen Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Kantonen am 27. April 2026 an einer gemeinsamen Veranstaltung in Bern. Bei der Bekämpfung von Gewalt innerhalb der Familie und namentlich gegen Frauen wurden wichtige Fortschritte erzielt. Die politischen Akteurinnen und Akteure haben aber gleichzeitig festgehalten, dass es unbedingt weitere Instrumente braucht. Diese sind bereits in Arbeit.
Ursprung – Anwendung «Certificat» ab sofort verfügbar
Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase steht die digitale Ausstellung von Warenverkehrsbescheinigungen (WVB) EUR.1 für PEM-Länder ab sofort allen Exporteuren in der Webanwendung «Certificat» zur Verfügung.
BFU – Specialized ruft Gabeln der Como SL Elektrofahrräder zurück
In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ruft Specialized die Gabeln der Como SL Elektrofahrräder zurück. Es kann Sturzgefahr entstehen.
RailCom entscheidet in zwei Verfahren und erhält neue Zuständigkeit
Die Kommission für den Eisenbahnverkehr RailCom stärkt den diskriminierungsfreien Zugang zur Verkehrsinfrastruktur auf mehreren Ebenen: Sie erliess 2025 zwei rechtskräftige Entscheide, übernimmt seit dem 01.01.2026 neu die Zuständigkeit für den Zugang zur Hafeninfrastruktur auf dem Rhein und engagiert sich gezielt für einen besseren Zugang zu Infrastrukturdaten im Eisenbahnwesen. In ihrem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 informiert sie darüber.
Auswertungsbericht 2025: Rassismusvorfälle aus der Beratungsarbeit
Das Beratungsnetz für Rassismusopfer hat im Jahr 2025 insgesamt 1245 Beratungsfälle rassistischer Diskriminierung dokumentiert und ausgewertet. Das sind 34 Fälle mehr als im Vorjahr, was einer Zunahme um knapp 3% entspricht. Nach dem starken Anstieg von nahezu 40 Prozent im Jahr 2024 haben sich die Zahlen damit auf hohem Niveau stabilisiert. Die meisten Vorfälle ereigneten sich auch im Jahr 2025 im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Raum und in der Nachbarschaft. Sie betrafen am häufigsten Anti-Schwarzen Rassismus und Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit. Zudem zeigte sich wiederum eine deutliche Zunahme von Fällen von antimuslimischem Rassismus, während Antisemitismus auf konstant hohem Niveau blieb.